Der Verein

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Historie

Im Jahre des Herrn 2012

Im Jahre 2012 überredeten Natascha und David ihre Eltern mit ihnen auf das Drachenfest nach Diemelstadt zu fahren. Hierzu schlossen wir uns einer „Räuberbande“ an, da wir bisher noch kaum Erfahrung mit dem Live Action Roleplay hatten. Es wurden fieberhaft Gewandungen genäht und Ausrüstung gekauft und geliehen. Die RPC in Köln war in diesem Jahr natürlich ebenfalls ein Pflichtermin, da wir uns ja über dieses „LARP“ informieren mussten. So kam es, dass 6 Larp-Neulinge (Sonja, Natascha, Lidija, David, Maurice und Thomas) mit 2 PKW’s und einem 3m-Kofferanhänger in Richtung Diemelstadt aufbrachen. Dort angekommen waren wir von dem imposanten Bild, das sich uns vom Platz oberhalb des blauen Lagers bot , vollkommen überwältigt. Als Larp-Neulinge erschlug uns die Flut von neuen und interessanten Eindrücken regelrecht. Daher zogen wir uns noch häufig in unser Lager zurück um dort die Eindrücke zu verarbeiten und in einer OT-Blase zu besprechen. Beim Abbau stand für uns alle bereits fest dies zu wiederholen. Auch wenn es uns zu diesem Zeitpunkt sicherlich noch nicht klar war.

Nach ein paar Wochen haben wir uns dann erneut getroffen und das Drachenfest Revue passieren lassen. Der Gedanke ein eigenes Schiff zu erspielen und im nächsten Jahr als Crew in die Drachenlande zurück zu kehren kam auf . In den nächsten Wochen reifte der Gedanke zu einem Entschluss. Wir Besuchten weitere Larp-Veranstaltungen wie die Katakomben und die Grenzwacht und erspielten uns unser Schiff. (Nein, es handelt sich hierbei nicht um ein echtes Schiff. Dieses Schiff existiert nur in der Phantasie und auf dem Papier.) Hierfür und für die fortwährende Unterstützung bedanken wir uns bei Luzyferia Longnail und ihrer Crew der Hellhound, die uns nicht nur unser Schiff verkauften, sonder uns auch mit Rat und Tat in all unseren Vorhaben unterstützt haben.

Bei den Verhandlungen um das Schiff stellte sich schnell raus, dass es sich um ein rotes Schiff handelt. In Gedenken an die Vorfahren des Captains tauften wir es „Red Grace“. Die Crew der Red Grace war geboren!

Im Jahre des Herrn 2013

Am 08.06.2013 organisierten wir bereits unsere erste Tavernen Con in Zusammenarbeit mit der Gaststätte McMüllers in Linnich-Kofferen. Mit etwa 60 Gästen hatten wir einen schönen Abend und haben viel gespielt, gelacht, gesungen und getanzt. Die Resonanz unserer Gäste zeigte uns, dass wir dies unbedingt wiederholen müssen.

Ebenfalls im Jahre  2013 segelten wir zum ersten Mal mit eigenem Schiff und eigener Crew in die Drachenlande. Dort unterstützen wir erstmalig auch das Aufbauteam und haben am eigenen Leib die Strapazen, die Lasersonne und die Stürme erlebt. In diesem Jahr hatten wir bereits mehr Spiel und haben gemeinsam mit befreundeten Crews gehandelt, verhandelt, gekämpft und gesiegt. Der Name unseres Schiffes ist nun den meisten der ca. 700 Blaulageristen bekannt und wir segelten geschaft aber glücklich Heim.

Im September 2013 schnupperten wir zum ersten Mal in den Bereich des Piraten-Reenactment hinein, als wir beim Pirates in Jülich unser Lager aufschlugen. Hier lernten wir viele neue Freunde kennen und entschlossen uns die beiden Bereiche, Larp und Reenactment stärker zu verbinden.

Im Jahre des Herrn 2014

2014 wollten wir erneut eine Tavernen Con organisieren, jedoch sollte es diesmal nicht in einer Gaststätte stattfinden. Wir machten uns also auf die Suche nach einer geeigneten Location. Leider fanden wir dieses erst nach dem Drachenfest 2014. In diesem Jahr lagerten wir gemeinsam mit der Hellhound in den Drachenlanden. Er war ein wunderschönes Lager und wir hatten extrem viel schönes Spiel.

Leider konnte die Red Grace in 2014 nicht beim Pirates in Jülich lagern, da zu viele aus gesundheitlichen oder privaten Gründen zu diesem Termin nicht konnten. Dennoch unterstützen wir die Flints Buccaneers wo wir nur konnten. So spielte unser Pulveraffe als Statist beim Action-Thearer mit, der Käpt’n und der erste Offizier unterstützen die Orga wo immer Not am Mann war und unser Anwärter baute zusammen mit dem 1. Kannonier seine Schmiede auf.

Mehr durch Zufall entdeckten wir ganz in der Nähe eine geignete Location für unsere Tavernen Con, mussten jedoch feststellen, dass es nicht mehr möglich sein würde noch in diesem Jahr eine entsprechende Con zu organisieren. Also wurde kurzerhand ein Termin für 2015 geplant. Im Zuge der Vorbereitung merkten wir schnell, dass wir immer öfter auf bürokratische Hürden stoßen. Also beriefen wir ein Crewtreffen ein um gemeinsam zu überlegen was wir machen könne und wie es mit der Red Grace weitergehen soll. Wir stellten fest, dass wir im Grunde längst eine Art Verein geworden waren. Uns fehlte lediglich eine entsprechende Satzung. Also schrieben wir in einer Satzung auf wie wir ohnehin bereits seit langem organiosiert waren und bestimmten unsere gemeinsamen Ziele.

Die Gründung

Nachdem die Satzung ausgearbeitet und verfeinert war hofften wir die Hürden damit einreißen zu können. Doch der Kampf gegen die deutsche Bürokratie hatte damit erst begonnen. So stellte sich heraus, dass wir in jedem Fall in das Vereinsregister eingetragen werden müssen um unsere Ziele verfolgen zu können. “ Na so schwer kann das ja gar nicht sein!“ dachten wir. Also wurde flux recherchiert was nötig ist, um den Verein in das Vereinsrigister eintragen zu lassen und das von der Bürokratie geforderte e.V. zu erhalten. So viel war es nicht. Lediglich eine Vereinssatzung, die bestimmten Regeln folgt und eine Gründungsversammlung in der mind. 7 Mitglieder die Vereinssatzung unterzeichnen. Mehr war nicht nötig. Oder doch? Ach ja da war doch noch die Steuer! Müssen wir dann steuern zahlen? Also wurde wieder im Internet recherchiert und siehe da unser Verein ist ja in erster Linie gemeinnützig und somit von der Steuer weitestgehend befreit. Dies muss nur beantragt werden.

Also gingen wir es an. Wir beriefen eine Gründungsversammlung ein. Dort wurde über die Satzung abgestimmt, diese angenommen und unterzeichnet. Ein Vorstand wurde gewählt und wo wir gerade alle beisammen sind, die Planung der Tavernen Con besprochen.

Der frisch gewählte Vorstand fing auch gleich mit seiner Arbeit an und beantragte beim zuständigen Finanzamt die Anerkennung der Gemeinnützigkeit. Da die Bearbeitung doch viel länger dauerte als erwartet wurde gleich auch die Eintragung ins Vereinsregister über einen Notar beantragt. Nun warten wir auf die Bearbeitung unsere Anträge um endlich mit der richtigen Vereinsarbeit beginnen zu können.

 

Im Jahre des Herrn 2015

Leider konnten wir im vergangenen Jahr unsere Vereinsgründung nicht abschließen. Der Notar wollte die Eintragung in das Vereinsregister erst beantragen wenn die Gemeinnützigkeit vom Finanzamt bestätigt wurde. Also mussten wir auf das Finanzamt warten. Mitte Februar war es dann endlich soweit und das Finazamt bescheinigte uns die Gemeinnützigkeit. Endlich konnten wir ein Konto beantragen und die Anmeldung für unsere Tavernen Con freischalten. Als nächstes geht es zum Notar.

Fortzezung folgt …

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